Craig Taborn (* 1970 in Detroit) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, Keyboarder, und Komponist.
Craig Taborn wurde bekannt durch seine Mitgliedschaft in der Band des Saxophonisten
James Carter und wirkte an dessen Alben
The Real Quietstorm (1994) und
Conversation with the Elders (1996) mit. Er arbeitete außerdem seit den 1990er Jahren mit
Mat Maneri (
Blue Deco, 2000),
Roscoe Mitchell, Nate Smith,
Gerald Cleaver,
Lotte Anker, Dave Binney,
Wayne Krantz, Adam Rogers und anderen; daneben leitete er seit Mitte der 1990er Jahre sein eigenes Trio.
In den 2000er Jahren spielte er u.a. mit
Tim Berne (
The Shell Game, 2001), im Trio von Susie Ibarra (
Songbird Suite, 2001 sowie 2004 auf
Folklorito). 2002 arbeitete er mit
Dave Douglas (
Freak in), Hugh Ragin und dem norwegischen Bassisten Eivind Opsvik, mit
Marty Ehrlich 2003,
Drew Gress 2004,
Chris Potter (
Underground, 2005).
Nach einer ersten Veröffentlichung auf dem DIW-Labelk 1994 nahm Taborn 2001 für das Label
Thirsty Ear das Album
Light Made Lighter auf, entstanden im Trio mit dem Bassisten Chris Lightcup und dem Schlagzeuger
Gerald Cleaver. 2004 folgte in Quartettbesetzung mit Mat Maneri, dem Saxophonisten Aaron Stewart (der unter anderem schon mit
Anthony Braxton und
Steve Coleman gespielt hatte) und dem Schlagzeuger Dave King
Junk Magic, auf dem er das Spektrum des Jazz durch Computer und Samples erweitert und auf dekonstruktive Weise gegenläufige Rhythmuspatterns setzt.
Craig Taborn spielt zahlreiche Tasteninstrumente wie Piano, Orgel und den Moog-Synthesizer. Taborn arbeitet meist im Bereich des Avantgarde Jazz, aber auch in der Dark Ambient- und Techno-Musikszene Detroits